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Roter Frauen- und Mädchenbund (RFMB) in Dresden und Ostsachsen 1925-1930

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Im Sommer 1924 wird von der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) der Rote Frontkämpferbund (RFB) als proletarische Schutz- und Wehrorganisation gegründet. Der RFB soll Soldaten des Ersten Weltkrieges vor allem ideologisch an die KPD binden. Er tritt von 1924 bis 1929 vor allem als Demonstrations- und Agitationstruppe in Erscheinung. Eine derartige proletarische Organisation gibt es für Frauen und Mädchen in den 1920er Jahren nicht. Deshalb wird im November 1925 der "Rote Frauen- und Mädchenbund" (RFMB) als außerparteiliche, aber - wie auch der RFB - von der KPD geführte Organisation gegründet. In Ostsachsen werden ab 1925 nach und nach 24 RFMB-Ortsgruppen gebildet und im RFMB-Gau Ostsachsen zusammengefasst. Die größte RFMB-Ortsgruppe besteht in Dresden (etwa 300 Mitglieder). Die vorliegende Chronik widerspiegelt organisatorische Entwicklung und politische Tätigkeit des RFMB im Gau Ostsachsen. Sie gibt Auskunft zur Gründung von Ortsgruppen, zur Teilnahme an zentralen Kampagnen und zur Durchführung regionaler und lokaler Veranstaltungen - meist gemeinsam mit KPD, RFB und weiteren proletarischen Organisationen. Der RFMB-Gau Ostsachsen (Dresden) ist bis Januar 1930 selbständig und geht dann durch Vereinigung mit Westsachsen (Leipzig) und Erzgebirge/Vogtland (Chemnitz) in dem neugebildeten RFMB-Gau Sachsen auf.
Erscheint im Februar

Preis

39,50 CHF