Mkutano
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Taj Mahal und der einzigartige Cultural Musical Club Of Zanzibar in einer faszinierenden pan-afrikanischen Begegnung. Schon nach den ersten Takten wird deutlich: die musikalische Expedition auf diese Märcheninsel vor der ostafrikanischen Küste hat den Blues-Veteranen tief beeindruckt und gefangen genommen. Taj Mahals Beschreibungen sind sanft und fast meditativ. Untermalt wird er von den Klängen des Culture Musical Club Of Zanzibar, dem seit vielen Jahren bedeutendsten Taarab-Orchester der Insel. Das angereiste afroamerikanische Trio, bestehend aus Taj Mahal (Gesang, Gitarre, Banjo), Bill Rich (E-Bass) und Kester Smith (Drums) tauchte also in eine Kultur ein, die eine ausgesprochen soziale Prägung aufweist. Bis heute spielt das Orchester eine zentrale Rolle bei den aufwändigen Feiern auf Zanzibar. Soziale Funktionen dieser Art findet man auch in der Geschichte des Blues zuhauf - dennoch ist es ein fürwahr weiter Weg von den Juke Joints von Mississippi und Clubs von Chicago bis nach Zanzibar. Mahal bringt "seinen" Blues - und mit ihm auch das im Ursprung afrikanische Banjo - mit auf die Insel im Indischen Ozean. Zu den einheimischen Mitstreitern zählen auch lokale Berühmtheiten. Die auf zwei der Tracks zu hörende Sängerin Bikidude ist eine Art Nationalheilige Zanzibars. Sie ist mittlerweile in den Neunzigern und gilt als die berühmteste musikalische Botschafterin der Insel. Dazu kommt ein Duett von Mahal mit Makame Faki.
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