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Die Untergangsprognosen des Laktanz in Buch 7 der "Divinae Institutiones"

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Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1, 7, Université du Luxembourg, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit wird ein Ausschnitt aus dem Werk des christlichen Autors Laktanz unter die Lupe genommen. Es handelt sich bei diesem Werk um das siebte Buch "De vita beata" seines sieben Bücher umfassenden Werkes "Divinae Institutiones", einer apologetischen Schrift, die als Antwort auf die Situation der Christen im Reich, welche zu Laktanzes Zeit eine verfolgte und ausgegrenzte Minderheit waren, verfasst wurde. Auch Laktanz spricht in seinem Werk bereits von einem kommenden Untergang des Reiches und in dieser Arbeit soll herausgearbeitet werden, warum er diese Untergangsprognosen aufstellt und wie diese im Zusammenhang mit dem Christentum und der Apologetik stehen. Außerdem sollen die Bilder, welche Laktanz in diesem Ausschnitt benutzt, um seinen Standpunkt zu verteidigen, untersucht werden, da er sich an heidnischen als auch an christlich-religiösen Bildern bedient, was ein interessanter und für Laktanz typischer Ansatz ist. Bei dem für diese Arbeit relevanten Ausschnitt handelt es sich um die Ausschnitte VII 14 bis VII 26 der Divinae Institutiones.Die Gründe, weshalb das Römische Reich untergegangen ist, können bis heute in der Forschung nicht genau erfasst werden. Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob man überhaupt von einem "Untergang" sprechen kann, oder ob dieser Begriff und dessen Bedeutung unpassend sind, das Ende des Imperium Romanum zu beschreiben. Peter Brown beharrt in seinem Werk "The World of Late Antiquity" darauf, dass das Reich eher lediglich viele Wandel auf unterschiedlichen Ebenen durchgemacht habe anstatt einen abrupten Bruch und somit einen Fall oder Untergang. Der Untergang und die Kontinuität sind in dieser historiographischen Debatte zwei Schlüsselkonzepte. Edward Gibbon gibt in seinem Werk "The History of Decline and Fall of the Roman Empire" einer gewissen Komponente, welche die Strukturen des Römischen Reiches aufgewühlt haben, eine besonders wichtige Rolle: dem Christentum. Gibbon spricht davon, dass das Christentum gewisse römische Tugenden, wie beispielsweise die Treue zu Staat und Kaiser, aus der Gesellschaft verdrängt habe, und mit neuen Werten ersetzt habe, was schlussendlich zu einem Niedergang des Reiches geführt habe.
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