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Die Entwicklung der zeichnerischen Begabung

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Georg Kerschensteiner (1854-1932) war ein deutscher Pädagoge und Begründer der Arbeitsschule. Vor allem zur Entwicklung der deutschen Volksschule und Berufsschule steuerte er damit wesentliche Ideen bei. Für Kerschensteiner - wie für Pestalozzi und John Dewey - ging es wesentlich darum, die Kinder mehr Wollen und Können statt Wissensfülle zu lehren sowie ihre Anschauung und Selbsttätigkeit in Kindheit und Pubertät zu fördern, statt sie lediglich passiver Belehrung zu unterziehen. "Das Wesen des Menschen um diese Zeit ist Arbeiten, Schaffen, Wirken, Probieren, Erfahren, Erleben, um ohne Unterlass im Medium der Wirklichkeit zu lernen." Spontaneität und manuelles Tun gehören zur pädagogischen Arbeit. Kerschensteiner richtete neben der Einführung von kindgemäßem Physik- und Chemieunterricht Holz- und Metallwerkstätten, Schulküchen und Schulgärten ein. Ihm zufolge müsse pädagogische Arbeit manuell, praktisch und geistig zugleich geprägt sein. Kerschensteiner tat sich auch als Didaktiker des Kunstunterrichts hervor und publizierte 1905 den vorliegenden Band "Die Entwicklung der zeichnerischen Begabung" nach der Analyse von rund dreihunderttausend Kinderzeichnungen. (Wiki) Illustriert mit 800 S/W-Abbildungen und 47 S/W-Tafeln.Nachdruck der Originalauflage von 1905.
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Preis

59,90 CHF