Der 'Browser-Krieg' - eine wettbewerbsstrategische Analyse
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Informatik - Wirtschaftsinformatik, Note: gut (1, 7), Universität zu Köln (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Systementwicklung), Sprache: Deutsch, Abstract: Entstanden aus einem militärischen Forschungsprojekt der US-Regierung Ende der
sechziger Jahre und über drei Jahrzehnte hauptsächlich für akademische Zwecke genutzt,
legte Tim Berners-Lee durch die Entwicklung dreier Standards (HTML, HTTP,
URL)1 1989 den Grundstein für das heutige Internet.2
Zerdick sieht die Geburtsstunde des Internets drei Jahre später in der Entwicklung des
Mosaic-Browsers begründet, aus dem der Netscape Navigator und letztlich alle heutigen
Browser hervorgingen.3
Unbestritten ist der Einfluss, den Webbrowser als zentrales Element dieser neuen Technologie
für die Etablierung und das rasante Wachstum des World Wide Web hatten.
Wie die Entwicklung vom Großrechner zum Personal Computer, hatte dieser Technologiewandel
das Potential, die Computerindustrie zu revolutionieren.4
Aus Angst, seine dominierende Stellung im Bereich von Betriebssystemen und Anwendungssoftware
bei Desktop Computern zu verlieren, trat Microsoft in den Markt des
Internets ein und es kam zum Browserkrieg zwischen Microsoft und Netscape.
In dieser Seminararbeit soll das wettbewerbsstrategische Vorgehen der beiden Unternehmen
untersucht und die entscheidenden Faktoren für den Verlauf und Ausgang des
Browserkrieges dargestellt werden.
Der Begriff "Wettbewerbsstrategie" ist im Sinne der Definition von "Business Modellen"
von Afuah und Tucci zu verstehen.5 Eine Strategie beschreibt die Methode, mit der
ein Unternehmen seinen Kunden unter Einsatz seiner Ressourcen einen Mehrwert gegenüber
von Konkurrenten bietet, damit Erträge erzielt und einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil
erzielt.
Nach kurzer Einführung der Besonderheiten von Softwareprodukten (digitale Güter)
und Vorstell
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